DJYARÁBÌ
Djyarábì, „das, was wir am liebsten tun“, ein Wort aus dem Sprachschatz der Malinke, einer westafrikanischen Volksgruppe. Djarábì bietet hier westafrikanische Rhythmen und Gesänge in ungewöhnlicher Besetzung.
Petra Eisend machte bereits mit ihrem Soloprogramm „Handmade“ in der Szene auf sich aufmerksam. Hier bietet sie nun ihr Können an der Djembe an. Deren fantastisches Klangspektrum reicht von tiefen, voluminösen Bässen über knallige slaps bis hin zu filigranen Fingertönen.
Feinfühlig begleitet wird sie an Sangban, Glocke und Checere von Mona Weiskopf, ihrer langjährigen Spielgefährtin. In dieser dynamischen Klangvielfalt wird der rhythmische Reichtum der Malinke-Kultur integriert ohne dabei an Eigenständigkeit zu verlieren.
Von Guinea geht die Reise nach Kuba, bei dessen afrikanischen Wurzeln verweilend. Rhythmen aus dem Santeria-Kult – original auf Bata-Trommeln gespielt – ergeben ein ungemein komplexes und gleichzeitig sehr melodiöses Rhythmusgeflecht zu Ehren der „orishas“, den afro-kubanischen Gottheiten. Zunächst eher meditative Klangbilder, die sich dann aber steigern und immer komplexere Melodiefolgen fordern.
Presseberichte
... Ihre Hände übernahmen die Aufgabe des gesamten Ensembles allein durch die unterschiedlichen Schlagwinkel und-stellen auf dem Fell. ... Langsam beginnend, so als wärme sie sich auf, steigerte sie die Geschwindigkeit der Hände, brachte das Blut zum kochen und den Herzschlag zum Rasen.
(Schweinfurter Tagblatt, 15.11.2004)
... Der Auftritt der One-Woman-Percussionistin Petra Eisend ist an Energie kaum noch zu überbieten. Mit geschlossenen Augen trommelt Eisend sich und ihr Publikum in Trance ...
(Nürnberger Nachrichten, 10.03.2005)
... Ihre Handflächen wurden eins mit der Lederbespannung der Trommeln; innerhalb kurzer Zeit schimmerten Schweißtropfen auf ihrer Stirn – jeder im Raum merkte, wie ernst es ihr war, diese Musikrichtung zu vertreten. Ihre Art, die „Trommel zu rühren“ faszinierte die einen und verstörte die anderen. Unbedinte Konzentration war verlangt – am besten, man schloss die Augen. „Du, ich glaub´, ich hab´ was verpasst“, meinte ein später Besucher, ...
(Donaukurier, 14.03.2005)
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DJYARÁBÌ IN DER KULTURBRAUEREI:
Konzert, Samstag 9. September 2006
www.drum-experience.de
